DLRG Göppingen-Holzheim
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Hier findet Ihr (hoffentlich) immer wieder neues - rund um die Jugendarbeit der OG-Holzheim.

Jahresausflug ins Freilichtmuseum Beuren am 25.07.2009

19 Kinder und 4 Betreuer trafen sich nach alter DLRG-OG Holzheim Tradition am letzten Samstag vor den Ferien zum Jahresausflug, der diesmal in einem Besuch des Freilichtmuseums in Beuren bestand.

Nachdem auch die letzten Nachzügler eingetroffen waren und einer weiteren kurzen Wartezeit vor verschlossenem Tor, konnte der Nachmittag im Museum beginnen.  Durch verschiedene Fragen weckte unser Museumsführer, Herr Rühle,  das Interesse der Kinder an den sie umgebenden Gebäuden. Auch für Erwachsene scheint das Alter mancher hier wieder aufgebauten Gebäude unglaublich – so stammt das älteste Gebäude, eine Scheune, aus dem 15. Jahrhundert!

Aufgrund der Gruppengröße wurden die Kinder nach der kurzen Begrüßung und Einführung in zwei Gruppen aufgeteilt. Wovon sich die eine Gruppe zunächst zu einer Erkundung des Museums auf eigener Faust aufmachte. Dabei gab es viel zu entdecken:  Ob Schreinerwerkstatt, Schlafkammer, ob Stall oder Scheune, Weberhaus, Back- und Waschhaus, Rathaus oder Fotoatelier; jedes Haus erzählt eine eigene, für uns heute spannende Geschichte der Menschen aus der damaligen Zeit. Natürlich wurde jedes Haus bis in den letzten Winkel inspiziert, selbst der alte Schweinestall aus dem 19. Jahrhundert fand für kurze Zeit neue Bewohner!

Nach 2-stündigem Rundgang durchs Museum war dann aber endlich der Zeitpunkt für den Wechsel der Gruppen gekommen und die spezielle Aktion zum Thema „Fachwerk und Lehmbau“ konnte beginnen. Vorab mussten wir dazu gewisse Grundkenntnisse über Materialien, Grundkonstruktion etc. gewinnen. Daher machten wir uns zunächst mit Herr Rühle auf, um an verschiedenen Gebäuden durch genaue Betrachtung der Wände unsere „Wissenslücken“ zu füllen. Nachdem klar war, dass zum Bau des Fachwerkes Lehm, Sand, Stroh und Weidenruten benötigt werden, mussten diese Materialien beschafft bzw. bearbeitet werden. Und so begann dann unserer Arbeit: Während die einen loszogen um Weidenruten zu schneiden, begannen die anderen Lehm in die Lehmgrube zu schaufeln, diesen mit Wasser zu vermengen und anschließend mit Hilfe aller barfuß in der Grube weich zu stampfen – eine riesen Gaudi!

Nachdem die Konsistenz des Lehms für befriedigend befunden wurde, wurde der weiche Lehm aus der Grube in einen Zuber geschaufelt, um ihn dort ebenfalls durch Treten in entsprechendem Verhältnis mit Sand und Stroh zu vermengen. 

Währenddessen begann ein Teil der Gruppe bereits mit dem Einflechten der Weidenruten in die zukünftige Wand, die dann anschließend von zwei Seiten in Handarbeit mit dem Lehm-Sand-Stroh-Gemisch ausgefüllt wurde. Zum Schluss wurde die Wand noch mit unserem Kürzel versehen und wird so nun für hoffentlich einige Zeit bestehen bleiben.

Nach der „anstrengenden“, aber doch spaßbringenden Arbeit, hatte sich nun jeder eine Wurst auf dem anschließenden Jahresabschlussfest verdient!!!

... und hier gehts zu den Bildern ....

ein Bericht von Andrea